Donnerstag, 27. Februar 2014

“Fear Not, Only Believe”

Die DTS läuft jetzt seit knapp drei Wochen und es ist absolut unglaublich. Bereits haben wir vier verschieden Outreach-Teams gebildet. Nicky und ich leiten ein Team in die Philippinen und nach Indonesien. Die anderen Teams gehen nach Indien/Nepal, Malaysia und Barcelona - Spanien. Ich freu mich gewaltig! Es fühlt sich an als währen die Studenten schon seit Monaten hier. Gott wirkt und verändert uns alle gewaltig. Jeder der Studenten hat eine eigene Geschichte und wird auf eine einzigartige Weise von Gott berührt. Einer der Studenten zum Beispiel: Er wollte gar nicht erst hier sein. Aus einer Vergangenheit in Drogen und Rebellion hat Gott ihn hergeholt. Er wusste nicht warum, aber irgendwelche Leute geben ihm Geld und damit er herkommen kann. Seiner Aussage zu folgen sollte er in Gefängnis oder Tod sein und dennoch fand er irgendwie den Weg hierher und er liebt es. Die Veränderung in Ihm ist so offensichtlich. Vor einer Woche hat er die Entscheidung getroffen Gott nachzufolgen und Jesus als seinen Erlöser an zu nehmen und er ist bereits ein Evangelist und erzählt anderen von Gott und seiner Liebe zu uns. Es ist unglaublich was dieser Mann durchgemacht hat und auf was für eine radikale Weise Gott ihn aus dem Schlamassel in welchem er sich befand, herausgeholt hat.

Ein anderes Beispiel ist eine junge Frau welche aus extrem schwierigen familiären Verhältnissen kommt. Sie ist durch Trennung und Missbrauch gegangen und war dadurch sehr verletzt. Wir hatten viele Gespräche mit ihr, doch die Furcht ihre Schutzmauern welche sie um sich herum gebaut hatte, fallen zu lassen war zu gross für sie. Für mindestens eine Stunde versuchte ich Ihr zu erklären was es Bedeutet zu vergeben und was für eine Freiheit Jesus ihr geben will. Sie sah das ein, doch den entscheidenden Schritt wollte sie in jenem Moment nicht machen. Ich wusste nicht was ich mehr für sie tun könnte und gab alles einfach in Gottes Hände.
Einen Tag später, voller Begeisterung teilte sie uns folgendes mit: „Gestern Abend, bevor ich ins Bett ging betete ich, dass Gott mir eine Chance gäbe und mir seine Liebe zeige, damit ich Ihn endlich kennenlernen und Ihm alles geben kann. Auf einmal sass Gott, auf einem Hocker vor mir; er breitete seine Arme aus und gab mir die grösste Umarmung!!!“
Ich liebe dieses Zeugnis. Gott gab ihr genau was sie brauchte und befreite sie durch seine Liebe. Und die Veränderung in Ihr ist so sichtbar, sogar Leute die keine Ahnung hatten was geschehen war, sahen dass sie anders, glücklicher und unbeschwerter ist!


Mir persönlich geht es sehr gut hier. Es ist genial zu wissen, dass ich genau hier und genau jetzt sein sollte wo ich bin. Ein Staff zu sein ist sehr herausfordernd; einerseits versuche ich alle Studenten, so gut ich kann, in Ihrem Weg mit Gott zu Unterstützen und andererseits verändert Gott mich selbst auch auf unglaubliche Art und Weise. So oft komm ich in Situationen in welchen ich einfach nicht weis was ich tun soll und mich einfach auf Gott verlassen muss. Das kann unangenehm sein, aber auch extrem befreiend. Wie im vorherigen Beispiel klar ersichtlich ist: Ich kann Menschen nicht ändern aber Gott kann, und wie! Nie zu vor habe ich so viel Zeit im Gebet verbracht wie in den letzten Wochen und Gott enttäuscht mich nicht! Er ist der Gott der das Unmögliche möglich macht und das hat er in meinem Leben und in so vielen anderen bewiesen! Somit gibt es für mich nur eine Option: vertrauen auf Gott. Jesus sagte zu einem verzweifelten Vater der gerade seine Tochter sterben sah: „Fürchte nicht, glaube nur“ und die Tochter kam wieder zum Leben. Das ist der Aufruf dem ich folge: „Fear not, only believe“.


Meine lieben Freunde zu Hause; obwohl hier unglaublich viel Passiert vermiss ich euch. Ihr seid einfach genial! Bitte vergebt mir wenn es mich einige Zeit braucht auf eure Nachrichten zu Antworten. Ich lese diese nämlich extrem gerne!


Gebetsanliegen:
  • ·        Dass Gott die Studenten weiterhin verändern wird und sein Liebe zeigt
  • ·        Für die verschiedene Outreach-Teams: für Einheit, Offenheit und Leidenschaft.
  • ·        Ich persönlich brauche Gottes Kraft das auszuleben was ich oben beschrieben habe: mich nicht zu fürchten und einfach nur zu glauben.
Volleyball - Day and Night

Die Freude ist gigantisch, die Studenten
haben gerade ihre Outreach-location erfahren!

We enjoy BBQ at Mooloolaba

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